Dolchsturz-Bündnis

Dolchsturz-Bündnis

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Gegründet im Jahre 2Ä 567 in Wegesruh in der Provinz Hochfels unter Großkönig Emeric stellt das Dolchsturz-Bündnis die wohl traditionalistischste Allianz, bestehend aus Bretonen, Rothwadonen und Orks, im Mächtespiel um Tamriel dar. Das oberste Ziel des Bündnisses ist die Wiedererlangung des Rubinthrons und damit verbunden die Wiederherstellung des zweiten Kaiserreiches.

Verglichen mit den Landmassen des Ebenherz-Pakt sowie des Aldmeri-Dominions hält sich das Gebiet des Dolchsturz-Bündnisses sehr in Grenzen. Mit gerade einmal zwei Provinzen, Hammerfell und Hochfels, ist ihr Gebiet relativ klein.

Trotz arealer Unterlegenheit besitzt das Dolchsturz-Bündnis eine nicht zu unterschätzende Schlagkraft. Die starke Magie der Bretonen bildet zusammen mit der unübertroffenen Kampfkraft der Rothwardonen und dem berserkerhaften Kampfstil sowie der meisterlichen Schmiedekunst der Orks eine ernst zu nehmende Bedrohung für alle anderen Parteien im großen Mächtespiel um die Herrschaft über Tamriel.

Es ist der bretonischen Verhandlungskunst zu verdanken, dass es Großkönig Emeric gelang, die eigentlich verfeindeten Völker zu vereinen. Mit der Heirat einer rothwadonischen Prinzessin brachte der König zwei der Rothwadonenstämme, jene der Städte Schildwacht und Hallins Wehr, unter seinen Banner. Durch den diplomatischen Pakt zum Wiederaufbau des Königreiches Orsinium plus Provinzstatus schaffte er es ebenfalls, dass sich die Orks dem Bündnis anschlossen.

Noch immer kämpft das Bündnis unter der Führung von Großkönig Emeric gegen den Ebenherz-Pakt und das Aldmeri-Dominion um die Herrschaft über den Rubinthron und damit die Herrschaft über ganz Tamriel.

Folgende Völker gehören dem Dolchsturz-Bündnis an:

Bretone

Symbol der BretonenBretonen

Im frühen Zeitalter der Besiedlung Himmelsrands durch die Nedik, jenes Volk, aus welchem später die heute als Nord bekannten Kämpfer wurden, trafen Aldmer und Nediker nicht immer feindlich aufeinander. Aus der Kreuzung beider Rassen entstand das Volk, welches heute über Tamriel hinweg als das Volk der Bretonen bekannt ist.

Durch ihre elfischen Wurzeln sind die Bretonen in Magie begabt. Selbst die einfachsten Bretonen rühmen sich ihrem scharfsinnigen Verständnis der Zauberkünste und ihres natürlichen Widerstandes gegen Magie. Sie nennen die Kunst, mit der sie in der Lage sind, Zauber zu absorbieren, Drachenhaut. Ebenfalls sind die Angehörigen des bretonischen Volkes in der Alchemie sowie der Kunst des Verzauberns äußerst bewandert.

Die Bretonen ließen sich noch vor dem ersten Zeitalter in Hochfels nieder. Obwohl es sie einiges an Kraft kostete, sich gegen die dort lebenden Aldmer und Nord durchzusetzen, gelang es ihnen, einzelne Stadtstaaten und kleine Königreiche zu bilden. Heute treten die Bretonen als geeintes Volk unter König Emeric von Wegesruh auf und führen das Dolchsturz-Bündnis an.

Emeric nutzte die den Bretonen natürlich gegebene Gerissenheit und Intelligenz und stellte seine Verhandlungskraft unter Beweis, indem er sowohl Rothwardonen als auch Orks dazu brachte, sich auf das Bündnis einzuwilligen. Heute führt er das Bündnis an, um das Zweite Kaiserreich wiederherzustellen und Tamriel erneut zu Frieden und Wohlstand zu führen.

Rothwardon

Symbol der RothwardonenRothwardonen

Einst lebten die Rothwardonen auf dem westlichen Kontinent Yokuda, der heute auch als versunkener Kontinent gilt. Die Rothwardonen, welche damals noch unter dem Namen Yokudans bekannt waren, flohen aus ihrem untergehenden Land in alle Himmelsrichtungen. Einige erreichten Tamriel und ließen sich in Volenfell, dem heutigen Hammerfell, nieder.

Rein geschichtlich bedingt ist es für die Rothwardonen selbstverständlich, dass jeder, der eine Waffe zu tragen vermag, auch dazu eingesetzt werden kann. Auch Frauen bilden hier keinerlei Ausnahme und werden ebenso häufig angetroffen wie Männer – ganz im Unterschied zu den restlichen Völkern Tamriels, wo Frauen vergleichsweise selten dem Kriegshandwerk nachgehen. Der Ursprung dieser Tradition reicht bis in die Siedlungszeiten der Rothwardonen auf Tamriel zurück. Als die Yokudaner das Festland erreichten, fanden sie das von Orks besiedelte Land vor und wussten, dass ihnen keine andere Wahl blieb als zu kämpfen.

Heute beherrschen die Rothwardonen den größten Teil Hammerfells und haben sich zu den besten Kriegern Tamriels erhoben. Ehre und Würde bilden die Grundsteine ihrer alten Kultur und ihre tiefste Verehrung des Göttlichen. Auch misstrauen sie jeglicher Magie. Die dunkelhäutigen, oftmals gepiercten oder tättowierten Menschen zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, selbst in trockenen, heißen Gebieten problemlos überleben zu können.

Normalerweise hätten sich die Rothwardonen kaum mit ihren benachbarten Feinden, den Bretonen verbündet. Die besonderen Umstände allerdings, welchen sie ausgesetzt waren, haben sie zu einem besonderen Entschluss bewegt. Sowohl Betronen als auch Rothwardonen wussten, alleine würden sie keine Chance haben. Nach der Heirat von König Emeric der Bretonen und einer Rothwardonenprinzessin aus dem Hammerfell-Bezirk Schildwacht war das Bündnis geboren. Dennoch weigern sich bis heute einige Rothwardonen, dem Bündnis beizutreten. So bleiben die Rothwardonen zwar das zahlenmäßig am geringsten vertretene Volk der Allianz, stehen den anderen in Kampfkraft allerdings in nichts nach.

Ork

Symbol der OrksOrks

Einst waren die Orks Angehörige des Volkes der Aldmer. Sie folgten dem Kriegsgott Trinimac, einem altmerischen Ahnengott, bis dieser vom daedrischen Prinzen Boethia gefressen wurde. Boethia verwandelte die Anhänger Trinimacs in die heute als Orks bekannten Wesen. So entstellt und von den Aldmer verarchtet, floh das Volk der Orks nach Himmelsrand in die nördliche Ödnis von Saarthal.

Heute leben die Orsimer über ganz Tamriel verteilt und haben sich als normale Rasse etabliert. Sie dienen dem daedrischen Prinzen Malacath. Sie folgen dem ungeschriebenen Gesetzen ihres Prinzen, dem Kodex von Malacath, welcher Diebstahl und unberechtigte Gewalt verbietet, allerdings auch Ehre und persönliche Stärke stark in den Vordergrund stellt. Dementsprechend hängt die Stärke eines Orkstammes stark von der Stärke ihres Oberhauptes ab. Wer die Gesetzte des Kodex bricht, muss entweder materielle Entschädigung oder Blutzoll zahlen. Die Höhe des Blutzolls entscheidet der Geschädigte.

Durch diese abhärtende Kultur sind die Orks zu in ganz Tamriel bekannten, starken Krieger und Berserkern geworden. Ihr Ehrenkodex der Herrschaft des Stärksten und ihre meisterlichen Waffen und Rüstungen – die Orks sind als die wohl besten Schmiede bekannt – machen sie zu gefährlichen Feinden.

Ganz im Gegensatz zu ihrer meisterlichen Schmiede- und Kampfkunst steht die Magie der Orks. Von nahezu allen Außenstehenden wird sie als wild und unberechenbar angesehen. Oftmals werden Anwender der orkischen Magie verächtlich als Hexenmeister bezeichnet. Die Magiergilde stuft die unberechenbare Orkmagie bis heute als gefährlich ein und hat sie deshalb unter Strafe gesetzt.

Obwohl das Volk der Orks sowohl durch bretonische als auch rothwadonische Hand erhebliche Verluste erlitten hat, dienen die Orks heute bereitwillig dem Dolchsturz-Bündnis. Grund dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass sich beide Völker als würdig im Kampf erwiesen haben. Allerdings war es nicht dieser eine Punkt, der den Schlussentscheid fällte. Es war der Wiederaufbau des orkischen Königreiches Orsinium und der Erhalt des Provinzstatus für dieses, welche die Ergebenheit der Orks gegenüber dem Dolchstürz-Bündnis besiegelten.

 

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