Aldmeri-Dominion

Aldmeri-Dominion

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Das jüngste aller drei Bündnisse wurde als Antwort auf die akute Bedrohung durch die anderen Völker Tamriels ins Leben gerufen. Angeführt von den Altmer ist das Ziel des Dominions, die elfische Herrschaft über den Weißgoldturm und damit verbunden die Kaiserstadt wiederherzustellen.

Trotz territorialer Größe ist das Bündnis der drei Völker jedoch sehr schwach. Jedes einzelne von ihnen ist zu sehr auf sich selbst und seine eigene Verteidigung bedacht, als dass sie als großes Ganzes agieren könnten und würden. Da alle drei Gebiete, Elsweyr, Valenwald und Sommersend, eine beträchtliche Größe besitzen, nimmt diese Verteidigung nahezu alle Ressourcen der Bündnispartner in Anspruch.

So mag das Aldmeri-Dominion zwar eine beachtliche Größe und nicht zu unterschätzende Kampfkraft besitzen, bietet jedoch keine akute Bedrohung für den Ebenherz-Pakt oder das Dolchsturz-Bündnis. Dennoch sollte man auch diese Partei im Mächtespiel nicht unterschätzen oder gar außer Acht lassen. Sobald es dem Dominion gelingt, über persönliche Bedürfnisse der einzelnen Völker hinweg zu kommen und als großes Ganzes zu agieren, stellt es eine beträchtliche Kampfmacht dar.

Unter der Führung von Königin Ayrenn, Anführerin der Altmer, sucht das Bündnis nach einer Möglichkeit, die alten Machtverhältnisse in Tamriel wiederherzustellen. Bis auf die Tatsache, dass die Elfen anstelle Menschen über den Thron herrschen sollten, stimmen ihre Vorstellungen und Leitziele mit denen des Dolchsturz-Bündnisses überein.

Folgende Völker gehören dem Aldmeri-Dominion an:

Altmer

Symbol der AltmerAltmer (Hochelfen)

Das arrogante Volk der Hochelfen sieht sich seit jeher zum Herrschen berechtigt. Als direkte Nachkommen der Aldmer und Ayleiden, mit denen sie, im Vergleich zu den anderen Rassen der Mer, am meisten verwandt sind, fühlen sie sich zum Herrschen auserkoren zu sein.

Das Aussehen der Altmer zeichnet sich durch ihre stattliche Größe und ihren goldgelben Teint aus. Fast alle Angehörigen des Volkes überragen die anderen Mer und Menschen um einige Zentimeter. Doch nicht nur ihr Aussehen zeichnet die Altmer aus. Auch ihre magischen Künste sind beachtlich. Die Kraft der Hochgeborenen ermöglicht es den Altmer, ihre Magicka, sobald sie verbraucht wird, schnell wieder zu regenerieren, und ihre Bewandtheit in den arkanen Künsten macht sie zu gefährlichen Gegnern auf dem Schlachtfeld.

Sommersend, die Heimat der Altmer, liegt vom Hauptkontinent Tamriel getrennt als eigene Inselgruppe südwestlich der Hauptlandmasse. Es wird von vielen als die Wiege der Zivilisation Tamriels angesehen und rühmt sich als Hochburg der Kultur. Die Bauten des Inselstaates sind in ganz Tamriel für ihre Pracht und ihre unglaubliche Architektur berühmt.

Bedingt durch ihre geographische Lage und ihr hochnäsiges Verhalten leben die Altmer in Isolation von anderen Völkern und bleiben meist auf Sommersend unter sich. Dennoch stellen sie die eigentlichen Anführer des Aldmeri-Dominions und sehen sich nicht zuletzt schon jetzt als die künftigen Herrscher über Tamriel.

Bosmer

Symbol der BosmerBosmer (Waldelfen)

Die besten Bogenschützen ganz Tamriels finden ihren Ursprung im Volk der Bosmer. Tief in Valenwald, auch der Garten Tamriels genannt, verborgen, liegen die Siedlungen der Waldelfen, geschützt und vor den einfachen Augen der anderen Rassen verborgen.

Einst waren die Bosmer Aldmer, doch spalteten sie sich von den anderen ihrer Rasse ab. Sie weigerten sich, sich den alten Traditionen und steifen Ritualen der aldmerischen Hochkultur zu beugen und verließen deshalb Sommersend, um nach Valenwald zu segeln. Dort angekommen fanden sie nichts als dichten Wald und Raubtiere vor. Um in den wilden Gebieten des Waldes zu überleben mussten sie sich verändern, selbst zu Jägern werden. Und mit der Zeit entwickelten sich die Aldmer zu Bosmern.

Ihr Leben im Einklang mit der Natur hat die Bosmer stark gemacht. Ihre Körper sind resistent gegen Krankheiten und Gifte geworden und das tägliche Leben Seite an Seite mit den Tieren des Waldes ermöglicht es den Bosmer, diese zu verstehen und sogar zu kontrollieren.

Obwohl die Kriegskunst der Bosmer nicht zu unterschätzen ist, haben sie auch ihre friedlichen Seiten. Im Gegensatz zu ihren Verwandten scheuten die Bosmer die steifen Traditionen der Aldmeri und suchten seit jeher nach einem simplen Sein im Einklang der Natur. Ihre schelmische, neugierige Art, ihr Humor und ihr Geschick machen die Bosmer zu einem ganz besonderen Volk.

Ihre Heimat bietet den Waldelfen einen natürlichen Schutz vor allen Feinden, welche sich im Dickicht der turmhohen Bäume im Herzen des Landes kaum mehr zurecht finden. Ihr Bündnis mit den Altmeri und Khajiit erweist sich für jene Rassen als äußerst wertvoll, denn die Bosmer stellen sich als Führer durch die Wälder zur Verfügung und ermöglichen so schnelle und verdeckte Truppenverlegungen in großen Maße.

Khajiit

Symbol der KhajiitKhajiit

Im südlichen gelegenen Elsweyr, einem Gebiet, welches kaum mehr als Ödland und Wüste aufzuweisen hat, lebt das wohl mannigfaltigste Volk ganz Tamriels. Sie nennen sich selbst Khajiit – Wüstenläufer – und teilen sich in unzählige Unterarten, so abwechslungsreich und verschieden wie die Sterne.

Das Aussehen der Khajiit wird durch die Monde Nirns, Masser und Secunda stark beeinflusst. Je nach Konstellation der beiden Monde ändert sich das Aussehen der Neugeborenen. Innerhalb der ersten zwei Wochen wirken alle Kinder äußerlich gleich, doch durch ihr schnelles Wachstum werden schnell die Unterschiede sichtbar. Gerüchte besagen, dass es mehr als zwanzig verschiedene Arten von Rassen gibt, welche durch die Monde bedingt werden. Zwar sind die Monde von wichtiger Bedeutung für die Khajiit, beeinflussen sie aber nach ihrer Geburt nicht mehr.

Die Khajiit sind ein gefährliches Volk. Schnelligkeit und geschmeidige Bewegungen machen sie zu ausgezeichneten Dieben. Ihre Klauen wurden schon von so manchem Gegner in einer tödlichen Sekunde der Unachtsamkeit unterschätzt. Ihre Fähigkeit, im Dunkeln sehen zu können macht sie zu bedrohlichen Nachtjägern.

Doch die Khajiit besitzen auch ihre Laster. Viele von ihnen sind abhängig von Skooma, einer Droge, welche meist in flüssiger Form direkt oder indirekt über eine Pfeife konsumiert wird. Sie kann in schlimmeren Fällen zu Bewusstseinsstörungen und Schläfrigkeit führen und eventuell irreparable Schäden am Geist hervorrufen. Auch macht sie das Handwerk der Diebe nicht gerade zu beliebten Mitstreitern bei ihren Verbündeten.

Dennoch bildet das Volk der Khajiit mit seiner Menge an Köpfen und der Wildheit jedes einzelnen von ihnen den starken Arm des Aldmeri-Dominions. Sie folgen den Aldmer aus Dank für die Rettung vor der Knahaten-Grippe, welche ihr Volk vor einigen Jahren heimgesucht und viele von ihnen dahin gerafft hat. Die Khajiit werden so lange folgen, bis sie diese Schuld als beglichen ansehen.

Weitere Informationen über die Khaiit

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